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    Mittlerweile sind wir über drei Jahre auf dem Markt. Mittlerweise ist Wasser fast täglich in der Presse, selten mit positiven Nachrichten. Wir haben schon lange nichts mehr von uns hören lassen. Aus gutem Grund – es ist viel passiert. Zeit für eine kurze Rückschau.

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    Das Ärzteblatt „DIE NEUE ÄRZTLICHE“ aus dem Verlag FAZ, brachte in einer recht offenen Darstellung bereits Ende Februar 1988 ein lange bekanntes, jedoch zunehmend gravierendes, Wasserproblem zur offenen Diskussion: in der Bundesrepublik sind noch gegen 220.000 Enthärtungs-Anlagen für das Wasser im Einsatz, jährlich werden etwa 18.000 Anlagen neu verkauft, in früheren Jahren waren es deutlich mehr.

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Ionenaustauscher oder sogenannte "Salz"-Anlagen

01.12.2011 19:39 von Matthias Mend

Anhaltender Genuss eines solchen Wassers stellt ein unverantwortliches Risiko dar.

Allen diesen Geräten ist gemeinsam, sie entziehen dem Wasser Calcium und Magnesium, dafür belasten sie es jedoch in erheblichem Umfang zusätzlich mit Natrium. Wenn solche Wasser ausschliesslich für technische Zwecke, wie Fahrzeugwäsche, Grosswäschereien und einige Laborzwecke eingesetzt werden, ist dagegen nicht viel einzuwenden. Jedoch schon bei der Verwendung als Berieselungswasser für Pflanzen entstehen wegen des erzeugten Magnesium-Mangels Nachteile.
 
Vollends problematisch ist jedoch der Genuss solchen Wassers für Mensch und Tier. Die Verarmung an Calcium und Magnesium führt, wie wir heute mit Sicherheit wissen, zu einer beträchtlichen Erhöhung sowohl des Herzinfark, als auch des Krebsrisikos. Die zusätzlich erhöhte Natrium-Last kann ein solches Risiko durchaus bis zu bedrohlichen Dimensionen vergrössern. So haben solche Entkalkungsanlagen zwar den Vorzug, das hauseigene Rohrleitungssystem zu schützen, der anhaltende Genuss eines solchen Wassers, der für die Bewohner unvermeidlich wäre, stellt jedoch ein unverantwortliches Risiko dar.
 
Ionenaustauscher sind in der Schweiz das bei uns am meisten verwendete System. Es verhindert zuverlässig Kalkablagerungen an Wasser führenden Systemen. Es bedingt aber einen grossen Aufwand an Geräten, Salz und Unterhalt. Ionentauscher sieht man oft im Keller. Es wird in einem Tank ähnlichen Gebilde Salz eingefüllt. Bei Hauswarten in Mehrfamilienhäusern besonders beliebt, da jeweils ein 50 kg. Sack mit Salz rumgeschleppt werden muss.
 
Der Unterhalt ist aufwendig und zudem ist absolut Sauberkeit Voraussetzung, denn sonst werden die Jonentauscher allzu leicht Bakterienherde. Sehr oft werden die Ionentauscher auch nur auf dem Warmwasser-Kreislauf angebracht, da man den gesundheitlichen Folgen nicht so recht traut. Denn eines ist sicher bei diesem System, es wird NaCI (Kochsalz) dem Wasser zugegeben und die Natrium-Ionen sind zu vermeiden, sagt man doch den Herz- und Kreislaufpatienten, sie sollten möglichst auf Salz, also Na++ verzichten. Weiter ist wichtig, das Wasser als solches wird grundlegend verändert und der Mensch sollte die Mineralstoffe
 aufnehmen können. Werden die Mineralstoffe verändert, so besteht die Gefahr einer Gesundheitsschädigung.
 
Auf jeden Fall werden die Abwässer zusätzlich mit Salzen belastet.
 
Chemisch: CaCO3 + Na Cl = NaCO3 + CaCl
 
Man erreicht dadurch, dass nur noch bei höheren Temperaturen lösliche Salze im Wasser vorhanden sind. Das Gleichgewicht zwischen Kohlensäure und Kalk wird gestört und je nach Zusammensetzung des Wassers wird mehr oder weniger Kohlensäure frei und was Korrosion zur Folge hat.

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